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Familientag des Diözesankomitees am 20.09.2026

Das Diözesankomitee lädt anlässlich des Weltkindertags zu einem Familientag in das Diözesanzentrum Obermünster in Regensburg ein, der am Sonntag, 20.09.2026 von 14:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr stattfindet. Ab 14 Uhr gibt es verschiedene Mitmachangebote und Infostände in den Räumen des Diözesanzentrums. Für Getränke, Kaffee und Kuchen ist gesorgt.

Um 17:00 Uhr wird ein Familiengottesdienst in der Hauskapelle gefeiert, dem Regionaldekan Holger Kruschina vorstehen wird. Musikalisch wird er vom Kinderchor St. Laurentius in Feldkirchen gestaltet.

Den Abschluss bildet eine kleine Tombola.

Einladung zum Familienbildungswochenende – „Dialog der Generationen“ – 11. bis 13.12.2026

Der Familienbund der Katholiken – Diözesanverband Regensburg – lädt vom 11. bis zum 13.12.2026 zum Familienbildungswochenende in das Kloster Strahlfeld ein.

Als Einstieg in das Wochenende beginnen wir am Freitag Abend nach einer Kennenlernrunde mit einer Adventfeier, um uns auf das bevorstehende Weihnachtsfest einzustimmen.


Der Samstag steht unter dem Thema „Dialog der Generationen. Chancen nutzen – Probleme erkennen“.
Jede Generation hat ihre Einstellungen und Lebensgewohnheiten. Ältere verstehen nicht mehr, wie die junge Generation „tickt“. Junge Menschen haben kein Verständnis für die Auffassungen der Älteren. Von Sokrates stammt das berühmte Zitat: „Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte.“ Der Konflikt zwischen den Generationen ist also kein neues Phänomen, auch wenn er aktuell wieder deutlich zutage tritt.
Wie lässt sich dieser Generationenkonflikt überwinden und was können wir zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft beitragen?
An diesem Wochenende wollen wir uns ausgiebig mit diesem Thema beschäftigen, Verständnis füreinander fördern und nach Lösungen für das eigene Umfeld suchen. Dabei soll auch der Erfahrungsaustausch nicht zu kurz kommen.


Zum Referenten:
Andreas Holzfurtner ist Pastoralreferent und ist seit vielen Jahren in der Familienseelsorge tätig.

Die Kinder haben während der Veranstaltungen ein eigenes Programm.
Über eine Teilnahme würden wir uns freuen.

Anmeldung bitte bis zum 24.11.2026 unter familienbund@bistum-regensburg.de

Organisatorisches:
Der Unkostenbeitrag für Übernachtung, alle Mahlzeiten sowie Referentenhonorar beträgt 50.- € je Person, Kinder sind frei. Für Kinderbetreuung während der Veranstaltungen ist gesorgt.
Sie erhalten eine Anmeldebestätigung. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Geplante Reform des Kindschaftsrechts

Der Bundesverband des Familienbundes hat eine Stellungnahme zur geplanten Reform des Kindschaftsrechts herausgegeben.

Ein aktueller Referentenentwurf des Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) sieht eine umfassende Neustrukturierung des Kindschaftsrechts (Sorge- und Umgangsrechts) vor, die dieses Rechtsgebiet übersichtlicher gestalten soll. Zudem setzt der Entwurf Schwerpunkte beim Schutz vor häuslicher Gewalt und bei der Stärkung der Kinderrechte und des Kindeswohls.

Der Familienbund hat am 24.07.2026 eine Stellungnahme erstellt und diese im Rahmen des offiziellen Verfahrens der Verbändeanhörung eingereicht (siehe Anlage; https://familienbund.org/artikel/stellungnahme-zum-entwurf-eines-gesetzes-zur-reform-des-kindschaftsrechts)

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Warum Famillien von der geplanten Reform kaum profitieren

Die Bundesregierung stellt das Reformpaket als Entlastung für kleine und mittlere Einkommen und für Familien mit Kindern dar. Der Familienbund sieht das kritisch, denn ein großer Teil der angekündigten Maßnahmen erfüllt lediglich rechtliche Mindestpflichten bei gleichzeitig steigenden Sozialabgaben.

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Geburtenrate sinkt – Abschaffung des Ehegattenspplittings problematisch

„Die Geburtenrate in Deutschland ist 2025 auf den Tiefstand von 1,35 Kindern pro Frau gesunken – ein historisches Tief. Viele Menschen wünschen sich mehr Kinder, scheuen aber die Realisierung ihres Kinderwunsches wegen fehlender finanzieller Sicherheit, mangelnder Betreuungsplätze und unzureichender Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Vor diesem Hintergrund ist die aktuelle Diskussion über die Abschaffung des Ehegattensplittings und der beitragsfreien Mitversicherung von Ehegatten besonders problematisch. Beide Regelungen ermöglichen Familien Flexibilität bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und entlasten sie finanziell. Eine Streichung würde viele Haushalte zusätzlich belasten und die Freiheit der Familien einschränken. Mögliche Folgen wären ein weiterer Geburtenrückgang und die Verschärfung des demografischen Wandels.“ (Ulrich Hoffmann, Präsident des Familienbundes der Katholiken)

Vor diesem Hintergrund hat die Bundesdelegiertenversammlung des Familienbundes am 26.04.2026 in Schwerte folgenden Beschluss gefasst:

Der Familienbund der Katholiken fordert die Bundesregierung auf, die Ehegattenmitversicherung und das Ehegattensplitting in der bestehenden Form zu erhalten. Sie sind Ausdruck des besonderen Schutzes von Ehe und Familie im Grundgesetz, entsprechen dem Verständnis der Ehe als umfassender Verantwortungsgemeinschaft und geben Familien die notwendige Flexibilität, um Familie und Beruf nach ihren individuellen Möglichkeiten und Wünschen zu vereinbaren.

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Ohne Sorgearbeit kein Wohlstand: Frauen halten unsere Gesellschaft zusammen

Echte Gleichberechtigung ist ohne die Anerkennung von Sorgearbeit nicht zu erreichen. Nicht nur zum Internationalen Frauentag gilt es, gegen die fortgesetzte Geringschätzung von Sorgearbeit in Politik und Gesellschaft konkret vorzugehen und nicht nur wohlklingende Prüfaufträge zu erteilen.

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Familienversicherung muss erhalten werden

Die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern und Kindern in der gesetzlichen Krankenversicherung ist kein Geschenk. Sie ist ein begrenzter Ausgleich im Rahmen eines umlagefinanzierten Systems, in dem Familien durch ihren generativen Beitrag insgesamt höhere Beiträge leisten. Deshalb fordern der Bund katholischer Unternehmer (BKU) und der Familienbund der Katholiken den Erhalt der beitragsfreien Mitversicherung.

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Rente benötigt einen neuen gesamtgesellschaftlichen Kompromiss

Berlin, 5. Dezember 2025. Der Familienbund der Katholiken hält die Mütterrente für eine gerechte Gleichbehandlung aller Mütter und eine Berücksichtigung des generativen Beitrags der Familien für das Umlageverfahren. Insgesamt hat das Rentenpaket aber wegen der fehlenden Einbindung in ein größeres Reformkonzept Schlagseite zu Lasten der jüngeren Generation. Das Rentenpaket verschärft die Finanzierungsprobleme der gesetzlichen Rentenversicherung, anstatt sie einer gesamtgesellschaftlich ausgewogenen Lösung zuzuführen. Daher sind weitere Reformen unumgänglich. Der Familienbund fordert, dass alle Reformoptionen gemeinsam auf den Tisch gelegt werden, um einen für alle Teile der Gesellschaft fairen Kompromiss zu finden.

Dazu äußert der Präsident des Familienbundes, Ulrich Hoffman: „Der Generationenvertrag in der Rente beruht auf der Idee innerfamiliärer Solidarität, die auf die gesamte Gesellschaft übertragen wird. Deshalb müssen wir uns jetzt ehrlich fragen: Wie schaffen wir einen fairen Ausgleich zwischen Jüngeren und Älteren, Armen und Reichen, Frauen und Männern, Familien und Kinderlosen? Wenn die Bevölkerung älter wird und finanzielle Spielräume enger werden, müssen wir gemeinsam überlegen, wie jede und jeder seinen Teil beitragen kann.“

Die Aktivrente sieht der Familienbund kritisch: „Die Aktivrente ist eine teure Maßnahme gegen den Fachkräftemangel, aber keine Hilfe für die gesetzliche Rentenversicherung. Sie führt zu Mitnahmeeffekten, zur steuerlichen Privilegierung einer bestimmten Gruppe und zu sozialer Ungerechtigkeit: Personen mit höheren Einkommen werden diese mehr in Anspruch nehmen und darüber hinaus stärker profitieren als Personen in schlechter bezahlten, körperlich fordernden Berufen“, so Ulrich Hoffmann.

Kirchliche Ehevorbereitung besser als ihr Ruf

Der kirchlichen Ehevorbereitung eilt ein schlechter Ruf voraus: waren es früher – klischeehaft – der Pfarrer, der Arzt und der Rechtsanwalt, die an einem Tag die Eheleute auf das gemeinsame Leben vorbereiteten, so hat sich die kirchliche Ehevorbereitung stark gewandelt. Viele Traupriester verlangen eine solche Ehevorbereitung und manche Brautpaare nehmen nur widerwillig teil. Eine Studie, die von 2019 bis 2021 durchgeführt wurde, wurde ausgewertet und hat nun ergeben, dass die kirchliche Ehevorbereitung gar nicht so schlecht ist, wie sie früher empfunden wurde. Das liegt auch daran, dass heute der Frontalvortrag ausgedient hat, moderne Seminarmethoden eingesetzt werden und auch wirkliche Hilfestellung für ein gelingendes Eheleben gegeben wird. Da geht es schon einmal in den Hochseilgarten oder zum Bogenschießen, um danach darüber zu sprechen, was man sich von der Ehe erwartet und wie das Miteinander aussehen kann.

Andreas Dandorfer, Leiter der Fachstelle Ehe und Familie im Bistum Regensburg, sagte bei der Vorstellung der Studie, die Vorbereitungskurse seien ein Pfund, mit dem die Kirche wuchern könne. „Ein kostenfreies Angebot in dieser Qualität gibt es am Standesamt nicht.“ Außerdem könne die Kirche den Paaren dabei auch nahebringen, dass sie ihnen in ihrem weiteren Leben bei Problemen zur Seite stehe, etwa mit Erziehungs- und Familienberatungsstellen oder mit Kommunikationstrainings.

Meldung auf katholisch.de zur Studie